Viele Menschen reagieren empfindlich auf elektromagnetische Felder (EMF), besonders wenn sie ihnen über längere Zeit ausgesetzt sind – und genau das passiert, wenn eine Heizdecke über Stunden hinweg genutzt wird. Doch wie genau entsteht Elektrosmog, und was kann man dagegen tun?
Gerade in den kalten Monaten greifen viele Menschen zu Heizdecken, um ihr Bett vor dem Schlafengehen angenehm warm zu halten. Doch während sie für wohltuende Wärme sorgen, erzeugen sie gleichzeitig Elektrosmog, der möglicherweise gesundheitliche Auswirkungen haben kann.
Elektrosmog bezeichnet die unsichtbaren elektromagnetischen Felder, die von elektrischen Geräten erzeugt werden. Diese Felder können auf den Körper wirken und möglicherweise biologische Prozesse beeinflussen.
Heizdecken werden über ein Kabel an das Stromnetz angeschlossen und arbeiten mit niederfrequentem Wechselstrom (50 Hz in Europa). Dadurch entsteht ein elektrisches Feld, das sich bis zu mehreren Metern um das Gerät herum ausbreitet – selbst dann, wenn die Heizdecke ausgeschaltet ist, aber noch eingesteckt bleibt.
Diese elektrischen Felder können durch metallische Gegenstände im Bett (z. B. Bettgestelle oder Federkernmatratzen) weitergeleitet oder sogar verstärkt werden. Besonders kritisch ist, dass der menschliche Körper als elektrischer Leiter fungieren kann, wodurch elektrische Ladungen aufgenommen und weitergegeben werden.
Neben elektrischen Feldern erzeugt eine Heizdecke auch magnetische Wechselfelder, wenn Strom durch die Heizdrähte fließt. Diese magnetischen Felder entstehen immer dann, wenn ein elektrischer Strom durch eine Spule oder einen Draht geleitet wird – was in Heizdecken der Fall ist.
Ein menschlicher Körper kann Elektrosmog nicht nur aufnehmen, sondern auch weiterleiten. Besonders in der Nacht, wenn wir auf der Heizdecke liegen, können diese Felder in den Körper eindringen.
Viele Menschen glauben, dass eine ausgeschaltete Heizdecke keinen Elektrosmog mehr erzeugt. Das ist jedoch nicht ganz richtig:
Falls sich Metallteile im Bett befinden (z. B. Federkernmatratzen, Metallgestelle oder Bettfedern), können sie das elektrische Feld verstärken oder sogar zu einer Verstärkung elektromagnetischer Strahlung führen.
Obwohl die Forschung zu den langfristigen Folgen von Elektrosmog noch nicht abgeschlossen ist, berichten viele Menschen von Beschwerden wie:
Wer nicht auf eine warme Schlafumgebung verzichten möchte, kann auf alternative Methoden setzen, die ohne Elektrosmog auskommen:
Eine Wärmflasche hält das Bett angenehm warm – ganz ohne Elektrosmog. Besonders Modelle mit Naturkautschuk sind langlebig und nachhaltig.
Materialien wie Schafwolle, Kamelhaar oder Kaschmir speichern Körperwärme besonders gut und sorgen für eine angenehme Temperaturregulierung.
Infrarot-Wärmekissen erzeugen sanfte, tiefenwirksame Wärme mit einer geringeren elektromagnetischen Belastung als herkömmliche Heizdecken.
Eine geerdete Kupfermatte auf der Matratze kann dazu beitragen, Elektrosmog in der Schlafumgebung zu reduzieren. Wer nicht auf eine Heizdecke verzichten möchte, sollte eine geerdete Kupfermatte darüber platzieren, um die direkte Strahlenbelastung zu minimieren.
Heizdecken mögen eine praktische Lösung sein, aber sie haben ihren Preis – in Form von Elektrosmog. Wer Wert auf einen strahlungsarmen Schlafplatz legt, sollte alternative Wärmequellen nutzen und wenn möglich, den Einsatz von Heizdecken vermeiden.
Falls du dennoch nicht darauf verzichten möchtest:
💡 Tipp: Wer Elektrosmog vermeiden und dennoch eine angenehme Schlafwärme genießen möchte, setzt auf natürliche Wärmespeicher wie Schafwolle, Infrarot-Wärmekissen oder Kupfermatten zur Strahlenreduktion.