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Elektrosmog durch Heizdecken

Heizdecke & Elektrosmog sind gefährlich

Wie gefährlich sind sie wirklich?

Viele Menschen reagieren empfindlich auf elektromagnetische Felder (EMF), besonders wenn sie ihnen über längere Zeit ausgesetzt sind – und genau das passiert, wenn eine Heizdecke über Stunden hinweg genutzt wird. Doch wie genau entsteht Elektrosmog, und was kann man dagegen tun?

Wärme im Bett – aber zu welchem Preis?

Gerade in den kalten Monaten greifen viele Menschen zu Heizdecken, um ihr Bett vor dem Schlafengehen angenehm warm zu halten. Doch während sie für wohltuende Wärme sorgen, erzeugen sie gleichzeitig Elektrosmog, der möglicherweise gesundheitliche Auswirkungen haben kann.



Wie entsteht Elektrosmog bei Heizdecken?

Elektrosmog bezeichnet die unsichtbaren elektromagnetischen Felder, die von elektrischen Geräten erzeugt werden. Diese Felder können auf den Körper wirken und möglicherweise biologische Prozesse beeinflussen.

1. Elektrische Wechselfelder durch die Stromzufuhr

Heizdecken werden über ein Kabel an das Stromnetz angeschlossen und arbeiten mit niederfrequentem Wechselstrom (50 Hz in Europa). Dadurch entsteht ein elektrisches Feld, das sich bis zu mehreren Metern um das Gerät herum ausbreitet – selbst dann, wenn die Heizdecke ausgeschaltet ist, aber noch eingesteckt bleibt.

Diese elektrischen Felder können durch metallische Gegenstände im Bett (z. B. Bettgestelle oder Federkernmatratzen) weitergeleitet oder sogar verstärkt werden. Besonders kritisch ist, dass der menschliche Körper als elektrischer Leiter fungieren kann, wodurch elektrische Ladungen aufgenommen und weitergegeben werden.

2. Magnetische Wechselfelder durch den Heizdraht

Neben elektrischen Feldern erzeugt eine Heizdecke auch magnetische Wechselfelder, wenn Strom durch die Heizdrähte fließt. Diese magnetischen Felder entstehen immer dann, wenn ein elektrischer Strom durch eine Spule oder einen Draht geleitet wird – was in Heizdecken der Fall ist.

  • Diese magnetischen Felder sind besonders stark in unmittelbarer Nähe zur Heizdecke, da die Heizdrähte direkt unter dem Körper verlaufen.
  • Der Körper ist dabei permanent diesen Feldern ausgesetzt – mit unklaren Langzeitfolgen.

3. Körper als „Antenne“ für Elektrosmog

Ein menschlicher Körper kann Elektrosmog nicht nur aufnehmen, sondern auch weiterleiten. Besonders in der Nacht, wenn wir auf der Heizdecke liegen, können diese Felder in den Körper eindringen.

  • Studien zeigen, dass sich elektrische Felder in biologischen Strukturen wie Nerven, Muskeln und Organen ausbreiten können.
  • Durch das lange Liegen auf einer aktivierten Heizdecke kann sich der Körper ähnlich wie eine Antenne verhalten und elektromagnetische Felder aufnehmen.
  • Die durch den Körper fließenden induzierten Ströme könnten dabei Nervensignale beeinflussen, Zellprozesse stören oder das Hormonsystem irritieren.

4. Elektrosmog bleibt auch nach dem Ausschalten bestehen

Viele Menschen glauben, dass eine ausgeschaltete Heizdecke keinen Elektrosmog mehr erzeugt. Das ist jedoch nicht ganz richtig:

  • Solange die Heizdecke eingesteckt ist, bleibt das elektrische Feld aktiv – selbst wenn sie nicht heizt.
  • Erst das Ziehen des Netzsteckers unterbricht das elektrische Feld komplett.
  • Magnetische Felder verschwinden zwar nach dem Ausschalten, aber das elektrische Feld bleibt weiterhin bestehen.

5. Verstärkung durch Metallteile im Bett

Falls sich Metallteile im Bett befinden (z. B. Federkernmatratzen, Metallgestelle oder Bettfedern), können sie das elektrische Feld verstärken oder sogar zu einer Verstärkung elektromagnetischer Strahlung führen.

  • Metall kann als eine Art Resonanzkörper für elektromagnetische Felder wirken, wodurch die Strahlung in der Umgebung möglicherweise noch verstärkt wird.
  • Besonders ungünstig: Wer mit nassen oder feuchten Händen die Heizdecke berührt, kann verstärkte Mikroströme im Körper spüren.

Heizdecken sind tödlichMögliche gesundheitliche Auswirkungen von Heizdecken

Obwohl die Forschung zu den langfristigen Folgen von Elektrosmog noch nicht abgeschlossen ist, berichten viele Menschen von Beschwerden wie:

  • Schlafstörungen – Unruhiger Schlaf, häufiges Erwachen oder Einschlafprobleme
  • Kopfschmerzen – Besonders morgens nach einer Nacht mit aktivierter Heizdecke
  • Müdigkeit und Erschöpfung – Der Körper kann nicht vollständig regenerieren
  • Konzentrationsprobleme – Langfristige Belastung kann mentale Erschöpfung verstärken
  • Verspannungen und Muskelbeschwerden – Elektromagnetische Felder könnten auf das Nervensystem wirken
Einige Studien deuten darauf hin, dass eine chronische Belastung durch Elektrosmog das Immunsystem schwächen oder die Zellgesundheit beeinträchtigen könnte.

Welche Alternativen gibt es?

Wer nicht auf eine warme Schlafumgebung verzichten möchte, kann auf alternative Methoden setzen, die ohne Elektrosmog auskommen:

1. Wärmflaschen – Die strahlungsfreie Lösung

Eine Wärmflasche hält das Bett angenehm warm – ganz ohne Elektrosmog. Besonders Modelle mit Naturkautschuk sind langlebig und nachhaltig.

2. Natürliche Bettdecken für bessere Wärmespeicherung

Materialien wie Schafwolle, Kamelhaar oder Kaschmir speichern Körperwärme besonders gut und sorgen für eine angenehme Temperaturregulierung.

3. Infrarot-Wärmekissen – Wärme mit weniger Strahlung

Infrarot-Wärmekissen erzeugen sanfte, tiefenwirksame Wärme mit einer geringeren elektromagnetischen Belastung als herkömmliche Heizdecken.

4. Kupfermatten als Schutz vor Elektrosmog

Eine geerdete Kupfermatte auf der Matratze kann dazu beitragen, Elektrosmog in der Schlafumgebung zu reduzieren. Wer nicht auf eine Heizdecke verzichten möchte, sollte eine geerdete Kupfermatte darüber platzieren, um die direkte Strahlenbelastung zu minimieren.


Fazit: Heizdecken besser vermeiden?

Heizdecken mögen eine praktische Lösung sein, aber sie haben ihren Preis – in Form von Elektrosmog. Wer Wert auf einen strahlungsarmen Schlafplatz legt, sollte alternative Wärmequellen nutzen und wenn möglich, den Einsatz von Heizdecken vermeiden.

Falls du dennoch nicht darauf verzichten möchtest:

  • ✅ Nutze die Heizdecke nur zum Vorwärmen des Bettes und ziehe den Stecker vor dem Schlafengehen.
  • ✅ Platziere eine Kupfermatte unter der Matratze, um die Strahlenbelastung zu reduzieren.
  • ✅ Achte auf niedrig strahlende Alternativen wie Infrarot-Heizdecken oder Wärmflaschen.

💡 Tipp: Wer Elektrosmog vermeiden und dennoch eine angenehme Schlafwärme genießen möchte, setzt auf natürliche Wärmespeicher wie Schafwolle, Infrarot-Wärmekissen oder Kupfermatten zur Strahlenreduktion.